Neues Gadget – Der Fitbit One

2014-07-29 15.29.55

Seit gut einer Woche benutze ich nun den Aktivitätstracker (früher auch Schrittzähler genannt) Fitbit One schon und möchte hier nun mein erstes Feedback dazu abgeben. Kurz gesagt: Die Investition hat sich gelohnt! Ich bin echt begeistert.

Warum bin ich begeistert, fragt ihr euch? Ganz einfach: Weil das kleine Gerät derart genau arbeitet. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Ich kenne “Schrittzähler” noch von früher. Da ist eine kleine Kugel hin- und hergekullert und hat bei jedem Schritt, im Idealfall, einen Kontakt berührt, sodass ein Schritt gezählt wurde. Das war natürlich ungenau. Heute, im Zeitalter der 3-Achsen-Gyrosensoren (3D-Beschleunigungssensoren), ist die Aufzeichnung wesentlich genauer.

Genauigkeit des Fitbit One

Die Genauigkeit hat mich am Fitbit One am meisten überrascht. Ohne dass man eine Schrittlänge eingegeben hat, zeichnet er die Strecke auf mindestens 20-30m genau auf. Die Auswertung des Beschleunigungssensors funktioniert hier also sehr sehr gut. Die Strecke habe ich mehrmals mit Runtastic gegengecheckt und es hat immer gepasst. Die Schrittanzahl kann man schlecht überprüfen. Wenn man mal 10 Schritte mitzählt und dann schaut, kommt es hin. Ob allerdings jeder einzelne Schritt über den Tag verteilt korrekt gezählt wird, kann ich nicht sagen. Die Strecke stimmt jedenfalls.

Eine sehr nette Funktion ist auch die Etagen-Zähl-Funktion wie ich finde. Hierfür ist angeblich noch ein Höhenmesser verbaut, welcher auswertet, wie viele Etagen man am Tag so hochgelaufen ist. Kurzum: Es passt. Frühs 3 Etagen nach der Hunderunde, 1 Etage ins Büro, mittags 3 Etagen in die Wohnung, 3 Etagen nach der Hunderunde, 1 Etage ins Büro, abends 3 Etagen in die Wohnung, 3 Etagen nach der Hunderunde. Macht in Summe 17. Der Fitbit zeigt: 17. Super! Abends dann nochmal eine späte Hunderunde und ich bin bei 20 Etagen. Ziel um 100% überschritten.

Tragekomfort / Auffälligkeit

2014-08-07 11.36.10Auffällig ist der Fitbit One überhaupt nicht. Er ist deutlich kleiner, als ich ihn mir vorgestellt habe. Links im Bild seht ihr mal den Vergleich zu einer Euro-Münze. Ich befestige das kleine Gerät einfach immer mit dem mitgelieferten Clip an der Hosentasche. Stört nicht, fällt nicht auf. Tragekomfort ist also super. Man muss aufgrund des geringen Gewichts nur aufpassen, dass man ihn nicht verliert.

Allerdings sitzt der Fitbit One super fest in der Silikonhülle, welche am Clip befestigt ist. Und der Clip selbst ist aus Metall und auch super fest. Von daher ist ein Verlieren eigentlich nicht wirklich möglich, denke ich.

Auswertung der Daten

2014-08-07 09.43.36Die Daten werden entweder direkt über die kostenlose App im Handy ausgewertet (die Datenübertragung findet mit Bluetooth 4.0 LE statt) oder halt am PC. Für die Datenübertragung zum PC / Notebook liegt dem Fitbit One ein Bluetooth-Dongle bei. Die meisten bluetoothfähigen PCs bzw. Laptops unterstützen nämlich noch kein Bluetooth 4.0 LE.

Die Auswertung in der App ist relativ übersichtlich und intuitiv. Man sieht anhand von Fortschrittsbalken, ob man seine Ziele schon erfüllt hat, oder ob man auf gutem Wege dahin ist. Die Auswertung auf der Webseite ist ähnlich aufgebaut. Man kann aber alles noch etwas detaillierter ansehen und sich mit seinen Freunden “messen”.

Fazit

Nach einer Woche, welche ich jetzt schon mit dem Fitbit One herumlaufe kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt, diesen kleinen Aktivitätstracker anzuschaffen. Man bekommt damit erstmal ein Gefühl dafür, wie viel man sich wirklich bewegt und ob man da nicht noch ein wenig mehr rausholen kann. Man wird ehrgeizig und versucht dann Tag für Tag seine Ziele (die man auch selbst ändern kann) zu erreichen oder sie noch zu übertreffen. Aus meiner Sicht nach einer Woche: Klare Kaufempfehlung!

 

Read 2 comments

Hinterlasse eine Antwort